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Aktuelles

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Auf dieser Seite finden Sie im kurzen Überblick regelmäßig Neuigkeiten aus dem Diakonie-Zentrum Salzburg.
Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, wenden Sie sich bitte an die Öffentlichkeitsarbeit des Diakonie-Zentrums Salzburg:
Erwin Oberbramberger

29.01.2012

Tageszentren für Senioren: Studie bestätigt hohe Wirksamkeit.

Im Rahmen eines Pressegesprächs stellten am 24. Jänner der Salzburger Bürgermeister-Stellvertreter Dr. Martin Panosch, zuständig für Soziales & Seniorenheime, MMag. Michael König, Geschäftsführer Diakonie-Zentrum Salzburg, und Mag. Helmut Schmidt, Geschäftsführer Rotes Kreuz, Landesverband Salzburg eine Studie zu den drei Einrichtungen in der Stadt Salzburg vor.

Im Laufe der vergangenen 20 Jahre wurden die drei städtischen Tageszentren für viele SalzburgerInnen zu einer unverzichtbaren Alternative zum Seniorenheim. Im Auftrag der Stadt Salzburg betreibt das Rote Kreuz seit 1992 ein Tageszentrum in Salzburg-Maxglan, das Diakonie-Zentrum Salzburg führt die beiden Tageszentren Aigen und Gnigl.

Zum 20jährigen Bestehen wurde nun von den beiden Trägern erstmals eine umfassende Studie zur Wirksamkeit der Tageszentren durchgeführt. „Ein schöner Zufall, dass dieses Jubiläumsjahr zugleich das ‚Europäische Jahr des aktiven Alterns und der generationenübergreifenden Solidarität 2012‘ ist, in dem es ganz besonders auch um die vorbeugende, rehabilitative und unterstützende Wirkung der Tagesbetreuung für SeniorInnen geht“, stellte Bgm.-Stv. Panosch fest. „Da können wir mit den Ergebnissen dieser Studie gleich manche These untermauern.“

Ein Großteil der TageszentrumsbesucherInnen lebt alleine, viele werden zu Hause von Angehörigen betreut und gepflegt. „Dass dies ohne zusätzliche Betreuung im Tageszentrum nicht möglich wäre, hörten unsere MitarbeiterInnen eigentlich ständig“, berichtet MMag. Michael König. „Wir wussten aus diesen Einzelgesprächen, dass Tagesbetreuung für die allein lebenden BesucherInnen sowie für die pflegenden Angehörigen ein absolutes Muss ist, um das Leben und die Betreuung zuhause auf Dauer gut bewerkstelligen zu können. Jetzt haben wir die Zahlen: und die bestätigen unser Konzept der Tagesbetreuung voll und ganz.“

Im Mai und Juni 2011 wurden insgesamt 134 Tageszentrums-BesucherInnen (63,5% aller BesucherInnen) und 130 Angehörige / Vertrauenspersonen (66,7% aller Angehörigen / Vertrauenspersonen) mittels Fragebogen befragt.

Die Studie verfolgte das Ziel, die vorbeugende, rehabilitative und unterstützende Wirkung der städtischen Tageszentren als auch die Kundenzufriedenheit von BesucherInnen und deren Angehörigen / Vertrauenspersonen zu erfassen. Mit diesem Ziel wurden insgesamt vier Fragen formuliert.

1. Welche positiven Effekte zeigen sich im bio-psycho-sozialen Befinden bei Menschen im Alter durch den Besuch im Tageszentrum?
2. Wie zufrieden sind die KundInnen mit den Angeboten, Therapien und Beratungen?
3. Kann durch den Besuch eines Tageszentrums der Einzug in ein Seniorenheim verzögert werden?
4. Erleben die Angehörigen / Vertrauenspersonen durch die Tageszentren Entlastung?

Die inhaltlichen Zielsetzungen der drei Tageszentren werden in der Einschätzung der BesucherInnen und deren Angehörigen sehr gut erreicht:
Das professionelle Betreuungs- und Pflegeangebot verbessert den physischen und psychosozialen Gesundheitszustand, es entlastet die Angehörigen und wirkt präventiv hinsichtlich eines verzögerten bzw. nicht nötig werdenden Einzugs in ein Seniorenheim.
Vor dem Hintergrund, dass die Tageszentren im Durchschnitt pro BesucherIn an 1,84 Tagen pro Woche in Anspruch genommen werden, kann auch in sozialökonomischer Hinsicht von einer sehr effizienten Input-Outcome-Relation gesprochen werden.

Die Stadt Salzburg gibt im heurigen Jahr knapp 1,5 Millionen Euro für die Einrichtungen aus. Mit dem Beschluss von erstmalig mittelfristigen Förderungen wurde bereits im Herbst letzten Jahres ein wichtiger Schritt zur längerfristigen Absicherung der Tageszentren gesetzt.

Falls Sie Fragen zu Detailergebnissen der Studie haben, wenden Sie sich bitte an Dr. Alexander Aschenbrenner, Autor der Studie und Gerontopsychologe, a.aschenbrenner@diakoniewerk.atTel. 0 662 / 6385-944, oder Erwin Oberbramberger, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im Diakonie-Zentrum Salzburg (Tel. 0 662 / 6385-400, e.oberbramberger@diakoniewerk.at).

Hier gelangen Sie zur Unterseite der Tageszentren Aigen und Gnigl Hier können Sie das Papier zum Pressegespräch am 24. Jänner 2012 downloaden.
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